Auto richtig pflegen
Studien ergeben, dass bei den meisten Fahrzeugen nach rund 14 Jahren und etwa 200.000 gelaufenen Kilometern Schluss ist. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. In Ausnahmefällen und bei Fahrzeugen, die besonders gut gepflegt wurden, kann die Lebensdauer auch schon mal deutlich nach oben abweichen. Wie Sie persönlich und aktiv daran mitarbeiten können das Ihr Fahrzeug zum gesunden und einwandfreien Urgestein wird, erklären wir Ihnen hier.
Vorsichtiges und behutsames Einfahren
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Neuwagen. Damit Sie auch lange Freude an selbigem haben, liegt es nun in Ihrer Hand von Beginn an alles richtig zu machen. Fahren Sie die ersten 50 km unbedingt in einem niedrigen Drehzahlbereich. Der Motor muss sich erst einmal eingewöhnen. Dies sollte so behutsam wie möglich geschehen. Motoren, die bereits bei der ersten Fahrt auf der Autobahn regelrecht gepeitscht werden, geben Studien zu Folge deutlich eher den Geist auf, als gewissenhaft eingefahrene Motoren. Schuld daran ist das nicht gut verteilte Öl in den Aggregaten. Halten Sie sich zudem stets an die Einfahrhinweise des Autoherstellers.
Im hohen Drehzahlbereich sollten Sie wenn möglich auch in späteren Jahren nicht fahren. Dies kann schnell zu einem meist hohen Verschleiß der mechanischen Teile führen. Auch die Bremsen und das gesamte Fahrwerk werden bei schneller Geschwindigkeit deutlich mehr belastet als in einem moderaten Drehzahlbereich.
Inspektionstermine wahrnehmen
Inspektionstermine sind zudem sehr wichtig um Ihr Auto zu pflegen und es auf einem guten Stand zu halten. Immerhin müssen neben dem Öl auch andere Flüssigkeiten und auch der Zahnriemen regelmäßig gewechselt werden. Auch andere, bisher gar nicht bemerkte Mängel, können bei einer routinemäßigen Inspektion herausgefunden und gleichzeitig behoben werden. Verpassen Sie diese Chance auf keinen Fall. Immerhin ist ein intaktes Fahrzeug auch gleichzeitig ein sicheres Fahrzeug. Beachten Sie dies also auch im Sinne ihrer Gesundheit.
Generell moderat fahren
Durch achtsames Fahren können Bauteile wie Reifen und das Fahrwerk lange halten. Vermeiden Sie zudem stets das durch- oder anfahren von Schlaglöchern und Bordsteinkanten. Auch eine allzu sportliche Fahrweise sollte unbedingt unterlassen werden. Das Verschleißen Ihres Fahrzeuges geht anderenfalls so schnell, dass Sie ihm dabei zuschauen können.
Schutz vor Rost
Trotz einem meist generellen Schutz gegen Rost, gehen viele Fahrzeugbesitzer auf Nummer sicher. Um Ihr Fahrzeug zu 100% vor Rost schützen zu können, empfiehlt sich ein sogenannter Hohlraumschutz, mit dem Sie die Karosserie ihres Fahrzeuges fluten können. Eine sogenannte Konservierung wird von Fachbetrieben bei hoher Temperatur und mit Druck in die Hohlräume des Autos gespritzt. So wird das Blech von innen versiegelt und komplett geschützt.
Kosmetische Pflege
Putzen Sie! Und zwar von innen und von außen. Jeden Autofahrer reizt die schnelle Fahrt zu Waschanlage. Aber nur selten wird das Fahrzeug dort richtig sauber. Am besten ist immer noch die Handwäsche. Sie dauert zwar etwas länger und ist mühevoller, aber dafür deutlich gründlicher und günstiger. Außerdem können Sie im Rahmen dessen auch darauf achten, dass Sie Ihr Fahrzeug in allen nur erdenklichen Ritzen und Löchern reinigen. Hier kommt eine Waschanlange meist erst gar nicht hin und so entstehen irgendwann unschöne Rostflecken die dann nicht mehr so einfach zu entfernen sind.
Das richtige Zuhause für Ihr Auto
Den optimalen Schutz für Ihr Auto bietet ein sogenannter Carport. Hier ist es vor Regen, Wind und Hagel geschützt, und wird gleichzeitig gut durchlüftet. Garagen bieten Ihnen zwar einen sehr guten Diebstahlschutz, sind aber selten gut belüftet, so dass die Gefahr von Rost um ein vielfaches ansteigen kann. Beide Varianten haben also Ihre Vor- und Nachteile.