Tipps zum Autoverkauf

Sie möchten Ihr Auto verkaufen und sind sich noch nicht im Klaren darüber, wie Sie das Ganze am besten angehen sollen? Kein Problem! Damit stehen Sie nicht alleine dar. Wir haben uns die Mühe gemacht, Ihnen zehn nützliche wie auch äußerst wichtige Tipps im Rahmen des Autoverkaufes aufzulisten. Beim beachten unserer Ratschläge dürfte rein gar nichts mehr schief gehen. Viel Erfolg beim Verkauf Ihres Autos!

Realistischer Preis

Nichts entscheidet über den Erfolg des Verkaufs Ihres Gebrauchtwagens mehr, als ein bodenständiger und realistischer Preis. Bieten Sie Ihr Auto für einen viel zu hohen Preis an, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit kein potenzieller Käufer melden. Sie bleiben also nicht nur auf Ihrem Wagen sitzen – auch eventuelle Kosten für die Verkaufsanzeige, die Sie geschaltet haben, sind umsonst gewesen. Auf der anderen Seite gibt es auch Verkäufer, die ihre Autos viel zu günstig anbieten. Dies ist mindestens genauso tückisch. Immerhin verschenken Sie auf diesem Wege bares Geld. Um in Erfahrung zu bringen, welcher Preis für Ihr Fahrzeug realistisch ist, bietet es sich an, einen Gutachter hinzuzuziehen oder unsere kostenlose Wertermittlung zu nutzen. Auch der regionale Preisvergleich anderer Anbieter kann Ihnen hierbei weiterhelfen. So erfahren Sie genau, wie viel Sie für Ihr Fahrzeug verlangen können ohne einen Verlust zu generieren, der größer als unbedingt nötig ist.

Guter erster Eindruck

Wenn Sie Ihr Fahrzeug zum Verkauf ins Internet stellen, sind vor allem die Bilder entscheidend. Eine tolle Gegend und ein sauberes Auto sind unbedingt notwendig. Wer möchte schon ein Auto erwerben, das schmutzig in einer dunklen Garage fotografiert wurde? Auch bei den Vorzügen Ihres Autos sollten Sie keinesfalls geizen. Erwähnen Sie alle Extras die das Fahrzeug enthält. Hierzu gehört von den Alufelgen bis zur Klimaautomatik alles was serienmäßig enthalten ist. Seien Sie unter allen Umständen ehrlich und führen Sie die potenziellen Käufer nicht hinters Licht. Teils reisen Interessenten von weit her an und sind dann nur enttäuscht, wenn das Angebot doch nicht so klasse ist, wie im Netz beschrieben. Das würde Sie ja auch ungemein ärgern, oder?

Säubern Sie Ihr Auto

Für gepflegte Autos bekommt der Verkäufer immer mehr als für ein ungepflegtes. Versetzen Sie sich doch nur einmal in die Lage des potenziellen Käufers: Würden Sie ein dreckiges Fahrzeug kaufen wollen? Hierbei muss man ja fast davon ausgehen, dass auch der Rest des Autos nie sonderlich gut gepflegt wurde. Reinigen Sie nicht nur das Äußere des Wagens, sondern unter allen Umständen auch den Innenraum. Hierzu gehören das Leeren des Aschenbechers genauso wie das Reinigen der Scheiben. Auch den Lack sollten Sie einmal gründlich polieren und somit kleine Kratzer entfernen. Zu Guter Letzt noch das Handschuhfach und den Kofferraum entleeren und Ihr Fahrzeug ist so gut wie neu.

Prüfbericht

Natürlich kommt es beim Autoverkauf immer auf ein gewisses Maß an Vertrauen an! Viele Verkäufer versprechen absolute Mängelfreiheit, obwohl das Fahrzeug doch den einen oder anderen Schaden aufweist. Unwissende Käufer werden hierbei leider öfter als gedacht betrogen und hinters Licht geführt. Als Service für den Käufer Ihres Gebrauchten und um auch die letzten Zweifel aus dem Weg zu räumen, bietet sich die Überprüfung des Wagens durch eine neutrale Stelle an. Während dieser Überprüfung, dem sogenannten Gebrauchtwagencheck, werden diverse Dinge an der Technik und auch der Karosserie überprüft. Dieser Check ist beispielsweise beim TÜV möglich.

Richtig inserieren

Sie haben diverse Möglichkeiten Ihr Auto zu inserieren und potenziellen Käufern anzubieten. Von der Tageszeitung bis hin zum speziellen Automagazin stehen Ihnen alle Wege offen. Ein Inserat im Internet hat dabei die meisten Vorteile: Beispielsweise erreicht es in kürzester Zeit einen riesigen Kreis an Interessenten. Selbigen könnten Sie mit einer Anzeige in der ortsansässigen Tageszeitung gar nicht generieren. Zudem sind Inserate im Internet meist kostenlos. Informieren Sie sich ganz unverbindlich über die Möglichkeiten im Internet zu inserieren.

Bieten Sie eine Garantie

Sicher haben auch Sie schon einmal mitbekommen, dass professionelle Gebrauchtwagenhändler oft einen höheren Verkaufspreis erzielen, als es bei Privatpersonen der Fall ist. Bis zu 15% mehr sind hier oftmals möglich. Dies liegt in der Regel an der einjährigen Gewährleistung, die diese Händler ihren Käufern bieten müssen. Aber was Händler können, muss auch Ihnen nicht vorenthalten bleiben. Problemlos können Sie eine private Gebrauchtwagengarantie abschließen und diesen Nachteil des Preisverlustes umgehen. Welche Anbieter es hierfür gibt, erfahren Sie bei einer kurzen und unkomplizierten Internetrecherche. Es gibt verschiedenste Versicherungen die dies anbieten.

Dubiose Ankäufer ignorieren

Wir alle kennen sie: Die kleinen Zettelchen, die hinter der Windschutzscheibe kleben und den Ankauf Ihres Gebrauchten zu einem Bestpreis versprechen. Meist stecken hinter diesen und anderen Ankaufstechniken leider nur beliebte Betrugsmaschen. Kommt es zu einem Verhandlungsgespräch versucht der Ankäufer den Preis massiv zu drücken und bezahlt im schlimmsten Falle mit ungedeckten Schecks. Auch die Annahme auf Kommission ist bei unseriösen Gebrauchtwagenhändlern sehr beliebt. Statt den Wagen allerdings wie versprochen zu einem guten Preis zu verkaufen, werden dem Besitzer horrende Summen für die Standmiete entzogen. Wenden Sie sich für den Verkauf Ihres Wagens also entweder an einen seriösen Gebrauchtwagenhändler, geben ihn in Zahlung oder kümmern sich privat um dessen Verkauf. Damit sind Sie eindeutig auf der sicheren Seite und müssen sich nicht unnötig ärgern.

Die beliebte Probefahrt

Im Rahmen eines Autoverkaufes möchte der potenzielle Neubesitzer den Wagen oftmals zur Probe fahren. Dies ist völlig normal, da man das Fahrgefühl austesten möchte und anhand dessen oftmals schon entscheiden kann, ob der Wagen für einen selbst in Frage kommt oder eben nicht. Ein paar Dinge sollten Sie vor und auch während der Probefahrt allerdings beachten: Lassen Sie sich vor der Probefahrt unbedingt den Führerschein und auch den Ausweis des Käufers zeigen. Sollten Sie das Auto bereits abgemeldet haben, müssen für die Probefahrt ein Kurzzeitkennzeichen oder aber eine rote Händlernummer angebracht werden. Das Fahrzeug ist erst dann versichert, wenn die Daten des Wagens in die Papiere der Kennzeichen eingetragen werden. Lassen Sie den Interessenten niemals alleine fahren. Auch dann nicht, wenn er anbietet den Ausweis oder andere identifizierende Unterlagen bei Ihnen zu lassen. Für echte Betrüger ist es ein leichtes, solche Dokumente zu fälschen. Fahren Sie also immer mit – denn gerade bei sehr teuren Wagen ist der Verlust natürlich besonders ärgerlich. Experten warnen sogar davor, weder den Fahrzeugbrief noch den Fahrzeugschein mit auf die Probefahrt zunehmen. Handelt es sich beim Interessenten wirklich um eine Betrüger, wird es für ihn ein leichtes sein, Sie zu bestehlen und sich im Anschluss mit dem Auto aus dem Staub zu machen.

Verkauf nur gegen Bargeld

Um auch sicher zu gehen, dass Sie das Geld für ihr Auto erhalten, sollten Sie sich nur auf Barzahlung einlassen. Akzeptieren Sie weder Schecks noch Überweisungen. Bei beidem könnte es sich um betrügerische Maschen handeln. Denken Sie außerdem unbedingt daran einen schriftlichen Kaufvertrag abzuschließen, sie können hierfür einen der zahlreichen Vordrucke nutzen die Sie im Internet finden. Händigen Sie dem Käufer erst dann den Fahrzeugbrief aus, wenn Sie im Besitz der vollständigen Verkaufssumme sind. Manchmal hat man bei der Übergabe des Geldes ein flaues Gefühl. Abhilfe kann hier ein Termin bei Ihrer Hausbank schaffen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn es sich um eine große Summe von Geld handelt. Ihre Bank wird das Geld sofort auf seine Echtheit überprüfen und im Anschluss auf das Konto Ihrer Wahl einzahlen. Mit diesem Weg sind Sie auf jeden fall auf der sicheren Seite.

Informieren der Versicherung und Zulassungsstelle

Unmittelbar nach dem Autoverkauf müssen Sie sowohl die Zulassungsstelle als auch die Versicherung informieren. Die notwendigen Schilder des Fahrzeuges kann der neue Besitzer samt des Autos direkt mitnehmen. Handelt es sich bei ihm um einen Bürger aus dem selben Wohnbezirk, kann er die alten Autonummern auch für die Wiederzulassung nutzen. Näheres hierzu erfahren Sie allerdings bei Ihrem ortsansässigen Straßenverkehrsamt. Wenn Sie nach dem Verkauf nicht direkt ein neues Fahrzeug bei Ihrer Versicherung anmelden, sollten Sie sich unbedingt über den Begriff „Schadensfreiheitrabatt“ informieren. Dies können Sie getrost bei Ihrer Versicherung tun. Dort wird man Ihnen gerne behilflich sein.